Trotz strömenden Regens fanden sich 7 unermüdliche Moorliebhaber/innen ein, um das Harsthoper Moor zu erkunden und möglicherweise Pflegeschnitte an neu aufgewachsenen Gehölzen durchzuführen. Um es gleich vorweg zu sagen: dafür war es einfach zu nass.
Wir haben die angekündigte Moorbohrung aber auch bei Regen durchgeführt, und es kam ein – auch für Martin Lindner als Moorexperten – interessantes Ergebnis zu Tage. Das Moor ist an dieser Stelle ein so genanntes wurzelechtes Moor, d.h. also auf den Fluss– oder Dünensand direkt aufgewachsenes Torfmoos-Moor mit sehr hohem Anteil von Scheidigem Wollgras. Eine Seephase mit den dann üblichen Sedimenten aus Algen, und eine Verlandungsphase mit Schilf- und Seggen-Torfen fehlt.
Wir schauten uns natürlich auch die rezente Vegetation an, die Pflegemaßnahmen, und auch die großen, neuen Gebiete auf ehemaligem Grünland, die die Stiftung Naturschutz mit Wällen versehen hat, um dort das Wasser zu halten.

