Entkusseln im Hechtmoor 16. – 18. Januar 2026

Am Wochenende fand eine sehr erfolgreiche Aktion im NSG Hechtmoor statt. Dieses Moor, das die AG seit den 1970er Jahren betreut, ist auch als FFH-Gebiet geschützt. Die Liste der seltenen, und leider in manchen Fällen auch vom Aussterben bedrohten Arten, ist sehr lang. Unlängst wurden auch die Moose neu untersucht, und der Moosexperte Dr. Michael Siemsen konnte ein lange Liste bedeutender Moosfunde zusammenstellen.

 Seit 2003 wird kontinuierlich der Busch- und Baumbewuchs reduziert, um den lichtbedürften Arten das Überleben zu ermöglichen. Viele Jahre schon sind immer auch Studierende und Schülerinnen und Schüler beteiligt, die neben der Knochenarbeit des Entkusselns auch in die Zusammenhänge der Moorökologie eingeführt werden und bei einer Moorbohrung den Klimawandel der vergangenen 13.000 Jahre erleben können.

 Freiwillige für diese Aktionen sind immer willkommen, bitte melden bei Martin Lindner unter mlindnereffland@aim.com oder 0170 2445316.

16. Januar, 2026, Martin Lindner

Bild rechts: Abgestorbene Stubben erfreuen das Auge der Naturschützer/innen

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